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Eine revolutionäre Lösung ist jetzt verfügbar!

„Wenn die Lähmung aufgrund einer Verletzung oder Krankheit auch nach Ablauf eines Zeitraums von 12 Monaten bestehen bleibt, kann davon ausgegangen werden, dass sie sich nicht wieder normalisiert. Mit anderen Worten: Bis dieser Zeitraum verstrichen ist, kann es zu einer gewissen spontanen Erholung kommen, und mit physiotherapeutischen Methoden kann eine gewisse oder vollständige Genesung erreicht werden. Nach Ablauf der Frist wird die Lähmung des Patienten jedoch dauerhaft, sodass bisher keine Behandlung möglich war. Dank der „Methode der elektrischen Stimulation des Rückenmarks bei Patienten mit Rückenmarkslähmung“ ist es diesen behinderten Menschen jedoch möglich geworden, einige funktionelle Bewegungen auszuführen. Jetzt können Patienten mit Rückenmarkslähmung ohne die Hilfe einer anderen Person aufstehen, Schritte gehen und sogar Treppen steigen.

Im Bereich der Verletzung, die eine Rückenmarkslähmung verursacht, also im Bereich der Rückenmarksschädigung, kommt es zu keiner spontanen Erholung. Leider ist die bei manchen Tieren beobachtete Erholungsfähigkeit im menschlichen Rückenmark nicht vorhanden. Aus diesem Grund führten die Verbesserungen, die Wissenschaftler mit verschiedenen Methoden bei Versuchstieren erzielten, fast 100 Jahre lang leider nicht zu erfolgreichen Ergebnissen beim Menschen. Bis vor kurzem war es möglich, das gesunde Rückenmark unterhalb der geschädigten Ebene mit einem elektrischen Rückenmarksstimulator sanft zu stimulieren. Als zusätzlichen Vorteil können Patienten mit Rückenmarkslähmung jetzt aufstehen und sogar Schritte ohne die Hilfe einer anderen Person unternehmen. Dank der seit zwei Jahren angewandten „Elektrischen Stimulationsmethode des Rückenmarks bei Patienten mit Rückenmarkslähmung“ kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität dieser Patienten erreicht werden. Diese Methode ist mittlerweile auch in unserem Land verfügbar.

Wenn das Rückenmark aufgrund einer Krankheit verletzt oder geschädigt ist, kommt es bei den meisten Patienten selten zu einer vollständigen Durchtrennung oder einem vollständigen Ruptur des Rückenmarks. In diesen Fällen können bereits wenige intakte Nervenfasern des Rückenmarks ausreichen, damit der Patient viele Bewegungen ausführen kann. Mit anderen Worten: Wichtig ist das Vorhandensein einiger weniger Nerven, die den oberen und unteren Teil des beschädigten Rückenmarks verbinden. Der untere Teil des Rückenmarks ist eigentlich intakt, aber damit Bewegungen stattfinden können, muss dieser Bereich mit dem Gehirn kommunizieren. Kommt es zu einem kompletten Riss oder einer totalen Durchtrennung – zum Beispiel durch eine Hiebwaffe – ist eine Reparatur dieses Bereichs natürlich weder spontan noch mit medizinischem Eingriff möglich. Mit anderen Worten: Das Zusammennähen der abgeschnittenen Enden des Rückenmarks ist nicht möglich.

Leider haben auch die seit fast einem Jahrhundert durchgeführten Versuche zur Stammzelltherapie bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen bisher keine erfolgreichen Ergebnisse erbracht. Mit Stammzellen, die im geschädigten Bereich des Rückenmarks wachsen, ist es nicht möglich, die Nervenverbindung wiederherzustellen.Mit Stammzellen, die im geschädigten Bereich des Rückenmarks wachsen, ist es nicht möglich, die Nervenverbindung wiederherzustellen. Der einzige Bereich, in dem sich Stammzellbehandlungen als erfolgreich erwiesen haben, sind einige hämatologische Erkrankungen. Abgesehen davon gibt es keine Krankheit, bei der die Stammzelltherapie nachweislich funktioniert, da noch keine Methode entwickelt wurde, um Stammzellen in die gewünschten Zelltypen beim Menschen umzuwandeln.

Bei Patienten, die aufgrund einer Rückenmarksschädigung gelähmt sind und an einen Rollstuhl gebunden sind, wird der beschädigte Bereich des Rückenmarks durch das Auslösen funktioneller Bewegungen durch elektrische Stimulation des Rückenmarks nicht behandelt. Dabei wird lediglich versucht, die Entstehung funktioneller Bewegungen sicherzustellen, indem die Laufzellen stimuliert werden, die sich im unteren Teil des geschädigten Bereichs befinden, der vom oberen Teil des Rückenmarks getrennt ist. Bei der „Methode der elektrischen Stimulation des Rückenmarks bei Patienten mit Rückenmarkslähmung“ besteht unser einziges Ziel darin, diese wandelnden Zellgruppen mit einem unter der Haut platzierten Rückenmarksstimulator, der sowohl von außen aufgeladen als auch gesteuert werden kann, sanft und persönlich zu stimulieren. War es nicht der jahrhundertealte Traum der Medizin, einem Patienten mit Rückenmarkslähmung zu ermöglichen, ohne die Hilfe einer anderen Person aufzustehen und Schritte zu unternehmen? Was will man mehr?

Die vielleicht größte Errungenschaft der chirurgischen Wissenschaft im 21. Jahrhundert besteht darin, dass Patienten mit Rückenmarkslähmung ohne die Hilfe einer anderen Person aufstehen und Schritte unternehmen können. Da es allen bisherigen experimentellen Studien nicht gelang, Rückenmarksschäden zu reparieren, war es Zeit für einen Paradigmenwechsel. Tatsächlich rückte der Erfolg näher, als sich der Fokus auf die Erzielung funktioneller Bewegungen durch eine sanfte und persönliche Stimulation des intakten Rückenmarks unterhalb des beschädigten Bereichs verlagerte. Wir sind zuversichtlich, dass die „Elektrische Stimulationsmethode des Rückenmarks bei Patienten mit Rückenmarkslähmung“ in den kommenden Jahren bei vielen Patienten mit Rückenmarkslähmung angewendet werden wird. Dadurch wird die Hoffnung vieler weiterer rückenmarksgelähmter Patienten neu entfacht, wieder ohne Hilfe aufzustehen und Schritte zu unternehmen.“